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Wo kommt Olivenöl her?

Der Olivenbaum wächst am liebsten in einer sonnigen Umgebung. Die meisten Olivenbäume stehen am Mittelmeer in Spanien, Italien, Griechenland und Tunesien. Auch wenn der Olivenbaum resistent gegenüber Dürren ist, sorgt die richtige Bewässerung für eine bessere Ernte. Der Mensch nutzt den Olivenbaum für vielfältige Zwecke: Die Frucht wird gemahlen und gepresst. Aus dem Fruchtfleisch entsteht hochwertiges Öl. Auch der Kern kann Öl hergeben. Dieses Öl wird häufig in raffiniertes Öl oder Seife verwandelt.

Auch das Holz kann verwendet werden – schon Odysseus soll in einem Bett aus Olivenholz geschlafen haben. Allerdings braucht der Olivenbaum sehr lange zum Wachsen. Er kann sehr alt werden, wenn man ihn lässt. Der älteste Olivenbaum soll sogar 4000 Jahre alt sein und steht auf Kreta. Fossilien mit Blättern aus Santorini zeigen, dass es den Olivenbaum bereits seit rund 60000 Jahren gibt.

Seit vielen Jahrtausenden ist die Olive Bestandteil der Ernährung des Menschen. Sie enthält viele gesunde Nährstoffe. In der Küche wird das Öl zum Kochen, Braten und Verfeinern eingesetzt. Für mich ist Olivenöl in der Spitzenküche unabdingbar. Am liebsten nutze ich es zum Verfeinern von Salaten, Nudeln, Meeresfrüchten und Antipasti. Außerdem liebe ich Brot in Kombination mit einem tollen Olivenöl nativ extra.

Die Griechen nutzen parfümiertes Olivenöl außerdem schon seit jeher als Kosmetik. Nach dem Baden wurde die Haut mit dem flüssigen Gold eingerieben. Auch heute empfehlen Lifestyle-Magazine Haarkuren aus Olivenöl. Das Olivenöl ist also nicht nur in der Küche ein Must-Have, sondern soll sogar Haaren tollen Glanz und Feuchtigkeit spenden.

Gesund und lecker mit Olivenöl kochen. Olivenöl über Salat giessen
Seit Jahrtausenden geliebt
Olivenöl wird seit Tausenden von Jahren für eine gesunde Ernährung und auch als Kosmetik eingesetzt.
Wie entsteht Olivenöl?

Olivenöl wird aus kleinen oder mittelgrossen Oliven gewonnen. Diese halten besonders viel Öl. Grössere Sorten werden eher als Tisch-Oliven genutzt (z.B. Kalamata Oliven). Das Verfahren zur Herstellung des Öls ist bewährt: Zuerst wird die Olive gepflückt. Die älteste und schonendste Methode ist das Pflücken per Hand – auch Kenzolie Olivenöl wird per Hand gepflückt.

Eine bewährte Methode ist ausserdem das Schlagen der Zweige mit einem Holzstock. Heute wird dieses Schlagen von Maschinen übernommen. Die Methode ist effizient, kann aber Schäden am Baum verursachen. Anschliessend wird die Olive gemahlen. Früher geschah das per Hand mit einem Mörser. Als die Nachfrage nach Öl stieg, trieben Tiere die Mühlen an. Heute übernehmen meist Maschinen diese Arbeit.

Das gewonnene Fruchtfleisch kommt anschliessend in eine Presse. Diese hat sich seit dem Bronzezeitalter (1600-1100 v. Chr.) kaum verändert. Das Fruchtfleisch wurde lange Zeit in einer Presse aus Holz oder mit den Füssen zerdrückt. Mitte des 20. Jahrhunderts veränderten neue Formen der Energie wie die Dampftechnik den Betrieb: Die Effizienz wurde gesteigert und veränderte die Branche nachhaltig. Kaltgepresste Öle werden in nur einem Schritt ohne chemische Hilfsmittel gepresst. Dadurch wird die Natürlichkeit des Öls bewahrt, natives Olivenöl entsteht.

Bei der Wahl meines diesjährigen Öls war mir wichtig, dass das Öl kaltgepresst und schonend extrahiert ist. Ausserdem soll das Olivenöl sortenrein sein. Das heisst: Ich kenne die genaue Herkunft des Kenzolie-Öls – nichts wird vermischt. Auf Basis dieser Kriterien und eines Geschmack-Tests habe ich mich dieses Jahr für eine Ernte aus Tunesien entschieden. Im letzten Schritt wird das Öl noch vom Wasser getrennt. So bleibt nur das flüssige Gold übrig.

Handgepflückte Oliven von Julia Komp
Kenzolie ist per Hand gepflückt
Die Oliven werden gepflückt, gemahlen und gepresst. Die Kaltpressung bewahrt dabei die Natürlichkeit des Öls.
Was ist das beste Olivenöl?

Grundsätzlich unterscheidet man natives Olivenöl extra, natives Olivenöl und raffiniertes Olivenöl. Beim nativen Olivenöl extra (auch extra vergine genannt) handelt es sich um ein besonders hochwertiges Öl. Das Fruchtfleisch der Olive wird kaltgepresst. So bleiben die gesunden, mehrfach ungesättigten Fettsäuren erhalten.

Das native Olivenöl extra weist einen niedrigen Gehalt an sogenannten freien Fettsäuren auf (<=0.8 %, natives Olivenöl < 2 %). Dies weist auf eine besonders schonende Olivenernte und Herstellung hin. Raffiniertes Olivenöl ist durch die heisse oder chemische Verarbeitung besonders hitzestabil. Damit kann man es auch beim Braten mit hohen Temperaturen nutzen.

Allerdings gehen bei der Herstellung von raffiniertem Öl Geschmacksaromen, Vitamine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren verloren. Damit ist es nicht so hochwertig wie das native Olivenöl. Auch die Pressung von mehr Olivenkernen und weniger Fruchtfleisch kann Qualität und Geschmack beeinträchtigen.

Das beste Olivenöl ist auf jeden Fall nativ extra.

Bio Olivenoel Kenzolie
Natives Olivenöl Extra als bestes Öl
Ein natives Olivenöl extra wie Kenzolie ist kaltgepresst und besonders schonend hergestellt.
Darf man Olivenöl zum Braten verwenden?

Ja, Olivenöl der Güteklasse Nativ Extra kann man erhitzen. Gerichte, die viel Hitze benötigen, sollten aber besser mit anderen Fetten gebraten werden. Ich rate beispielsweise davon ab, ein Steak in Olivenöl scharf anzubraten! Denn Olivenöl ist zu kostbar, um es so stark zu erhitzen. Ab einer gewissen Temperatur verändert es den Geschmack. Die wichtigen und kostbaren Inhaltsstoffe werden zerstört. Stiftung Warentest nennt 175 Grad als Obergrenze.

Ich benutze Olivenöl in meiner Küche am liebsten für Gemüse und zum Verfeinern von Speisen. Für leckeres gebratenes Gemüse das Olivenöl in der Pfanne leicht erhitzen. Gewürze, Knoblauch, Chili, Zwiebeln und Kräuter dazugeben. Das Ganze kurz anschwitzen und dann zum Beispiel mit Fenchel verfeinern. Mit einem Schluck Brühe ablöschen und anschliessend mit einem Deckel dünsten. Unter mittlerer Hitze bleiben die Vitamine sowohl vom Gemüse als auch Öl sehr gut erhalten. Ganz besonders liebe ich Spinat mit Knoblauch und Olivenöl.

Mit Olivenoel Braten
Mit Olivenöl vorsichtig braten
Olivenöl nativ extra kann man erhitzen, aber lieber nicht zu stark! Für ein Steak besser andere Fette verwenden. Mit dem kostbaren Olivenöl Speisen verfeinern.
Ist Olivenöl ein gutes Speiseöl?

Zum Verfeinern ist ein hochwertiges Olivenöl ein absolutes Must-Have! Es zaubert tolle Aromen auf den Tisch. Ausserdem zeichnet es sich durch wichtige mehrfach ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe aus.

Für mich zeichnet sich ein gutes Produkt durch Qualität und Nachhaltigkeit aus. Generell achte ich in meiner Küche im Lokschuppen in Köln besonders auf regionale und nachhaltige Produkte. Zwar wachsen im Rheinland bisher noch keine Oliven – das Kenzolie Olivenöl ist aber bio und erfüllt damit zumindest das zweite Kriterium. 😉

Für einen erfolgreichen biologischen Anbau der Oliven ist das richtige Pflügen des Bodens wichtig. Die Fruchtbarkeit des Bodens kann mit Mulch- und biologischen Düngern gesteigert werden. Die Werkzeuge zum Beschneiden und Ernten des Baumes sollten möglichst steril sein. So werden mögliche Infektionen nicht verbreitet.

Dieser Verzicht auf schädliche Dünger und Pestizide macht das Kenzolie-Öl zu einem echten Naturprodukt.

Olive am Olivenbaum
Bio-Olivenöl als Naturprodukt
Regionale und nachhaltige Produkte sind in meiner Küche besonders wichtig. Deswegen ist das Kenzolie Öl biologisch.
Was ist der Unterschied zwischen mildem und fruchtigem Olivenöl?

Ein mildes Olivenöl hat einen leichten, runden Geschmack. Der Erntezeitpunkt und die Sorte bestimmen die Fruchtigkeit. Ist die Olive länger gereift, wird das Öl milder. Auch bestimmte milde Olivensorten sorgen für einen runden Geschmack.

Mit seinem leichten Geschmack gibt das Öl grünen Salaten, gedünstetem und gebackenem Gemüse das gewisse Etwas. Soll etwas Feines auf den Tisch, verfeinert das Öl außerdem Carpaccio, Trüffel-Nudeln und Risotto.

Ein fruchtiges, scharfes Olivenöl gibt den Gerichten eine leichte Schärfe. Für die Ernte muss der Olivenbaum genau beobachtet werden: Ist die Frucht ausgewachsen und gerade reif, wird sie gepflückt.

Gerade Gourmets lieben das fruchtige Öl. Im Alltag verfeinert das Öl mit seiner leichten Schärfe Nudeln mit Knoblauch und Chili, Pizza, gebackenes Brot und kräftige Salate, z.B. aus Rucola. Zudem krönt das aromatische Öl Antipasti, Meeresfrüchte-Salate und Oktopus.

In meiner Küche nutze ich mein eigenes Olivenöl Kenzolie. In einem persönlichen Olivenöl Test habe ich den Geschmack überprüft. Dabei habe ich eine milde und eine fruchtige Sorte ausgewählt.

Julia Komp hält Flasche Olivenöl nativ extra von Kenzolie in der Hand
Kenzolie in mild und fruchtig
Mildes Olivenöl hat einen leichten Geschmack, ein fruchtiges Olivenöl besitzt eine leichte Schärfe.
Wie lange ist Olivenöl haltbar?

Die Haltbarkeit von Ölen ist bei der richtigen Lagerung hoch. Auf dem Öl selbst ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) angegeben, bei den meisten Olivenölen rund zwei Jahre. Anders als beim Verbrauchsdatum soll das MHD aber nur eine Orientierungshilfe sein.

Nach Ablauf des MHDs ist das Öl also nicht unbedingt schlecht. Ein Geruchstest ist dann empfohlen. Riecht das Öl ranzig, lasse lieber die Finger davon. Generell ist Öl aber sehr lange haltbar. Es sollte kühl und vor Licht geschützt gelagert werden.

Ausserdem ist Olivenöl perfekt, um andere Lebensmittel haltbar zu machen (Quelle: Initiative “Zu gut für die Tonne”, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft). Streifen von Orangenschalen oder Zitronen können in Olivenöl eingelegt werden. So entsteht ein leckeres, aromatisiertes Öl, zum Beispiel für Salate.

Um die Haltbarkeit des Öls zu unterstützen, haben wir uns bei Kenzolie für eine hochwertige Flasche aus Violettglas entschieden. Violettglas schützt vor den schädlichen Strahlen des Lichts. Geschmack, Geruch und Farbe des Kenzolie Olivenöls bleiben so länger erhalten.

Olivenöl in einer schützenden Flasche aus Violettglas neben Oliven und Olivenzweigen
Olivenöl ist lange haltbar
Durch die Violettglas-Flasche bleiben die Eigenschaften des Kenzolie Olivenöls noch länger erhalten.
Ist Olivenöl gesund?

Bereits vor 8000 Jahren haben die Menschen mit Olivenöl gekocht. Damals war es ein echtes Luxus-Gut, das hauptsächlich roh konsumiert wurde. Aber auch beim Brotbacken, Backen von Fisch oder Braten von Fleisch wurde es bereits verwendet. Später verfeinerte man auch Eier, Brühen und Gemüse mit dem kostbaren Öl.

Heute ist Olivenöl eine wichtige Grundlage der Lebensmittelpyramide. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können den Cholesterinspiegel senken (Bundeszentrum für Ernährung). Auch die enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren können laut Stiftung Warentest das schlechte Cholesterin senken. Ausserdem haben kaltgepresste Öle einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die als besonders gesund gelten.

Das Kenzolie Olivenöl in den Sorten Mild und Fruchtig ist durch ein zertifiziertes Institut als sehr gesund eingestuft. Mit dem Kenzolie Olivenöl können sich Profi- und Hobbyköche sicher sein, dass sie ein aromatisches, nährstoffreiches Produkt verwenden. Ein hochwertiges Olivenöl gehört für mich zu einer guten Küchenausstattung dazu. Falls du noch Inspiration braucht, findest du hier ein paar tolle Rezepte.

Brot in Olivenöl eintunken
Mit frischem Brot ein Genuss
Olivenöl und ein frisches Brot sind eine hervorragende Kombination.
Olivenölflaschen in einem feinen Restaurant, Teller mit feiner Küche
Was macht Kenzolie zu einem besonders guten Olivenöl?
  • Sonnengereifte Oliven verleihen dem Öl einen ausbalancierten Geschmack
  • Traditionell gepflückt per Hand, um die Oliven zu schützen
  • Mechanische Kaltpressung für ein Olivenöl erster Güte - Nativ extra
  • BIO-zertifiziert nach EU Standard - vom Produzenten bis zum Abfüller
  • Einzigartige Violettglas-Flasche bewahrt das Aroma und die gesunden Nährstoffe
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